Manfred Webels erste Museumsausstellung 1994 mündete im Skulpturenzyklus „human“. Ausgangspunkt war seine Intervention mit Kunst am Bau am damaligen innerstädtischen Ausstellungsforum Haus Oranienstraße des Siegerlandmuseums mit 1111 weißen Scherenschnitten im Treppenhaus. Darauf baute ein durch alle Räume umlaufender Fries von 111 flächigen, rot-orangen Formen auf, welche die Vorlagen für eine Vielzahl freistehender Skulpturen lieferten. Im Vermittlungsprogramm hat das Museum zahlreiche Mitmachaktionen mit dem Künstler organsiert, der vier Wochen vor Ort war und im Museum mit jung und alt gearbeitet hat. Da die Skulpturen meist für den Außenraum konzipiert waren, wurden sie im Nachgang eine Zeitlang in den Dünen, am Strand und im Wattenmeer Amrums installiert, dokumentiert durch das Katalogbuch „human“.
Liegende
“Liegende”, 1994
243 x 128 x 16,5 cm
Unikat Unsigniert,
Multiplex, MDF, Acryl,
schwimmfähig.

Welle
“Welle”, 1994
82,5 x 63 x 10 cm
Unikat Unsigniert,
MDF, Acryl.

Vater und Sohn
“Vater und Sohn”, 1994
100 x 172 x 26 cm
Unikat Unsigniert,
MDF, Acryl.
