Bildhauer Manfred Webel
Manfred Webel, geboren 1965, ist ein partizipativer Bildhauer, der in Paderborn lebt und arbeitet. Im Mittelpunkt seines Werks steht die haptische und körperliche Interaktion von Mensch und Skulptur im Raum. Für dieses Zusammenspiel erschafft er rundumansichtige Bewegungsskulpturen, die berührt und bewegt werden können. Sie sind ohne Sockel und andere Barrieren in urbanen Räumen oder für sie gestalteten temporären und dauerhaften Skulpturen-Habitaten frei zugänglich. Dort entfalten die Bewegungsskulpturen ihre Potenziale für die körperliche Erfahrung mit ihnen und laden zum Dialog und zur Veränderung ein.
In seiner künstlerischen Praxis formt er Modelle etwa aus Plastilin, Gips oder Kartonagen von Hand. In vielen Schritten gestaltet er darauf aufbauend allansichtige Skulpturen aus Holz, Stein, Metall, Kunststoff und Verbundwerkstoff. Er arbeitet mit subtraktiven, konstruktiven und additiven Verfahren, ebenso mit verschiedenen Abgusstechniken. Mit seinem Kunst-Container reist Webel in urbane Regionen und bringt seine Bewegungsskulpturen direkt in den öffentlichen Raum. Dabei kooperiert er mit regionalen Institutionen wie Kunstmuseen und Skulpturenparks, sowie mit Akteuren aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft. Die Bewegungsskulpturen werden so zu mobilen Interventionen, die vor Ort neue Bewegungs- und Begegnungsräume eröffnen.
Über den Künstler
Webels künstlerische Arbeit an Werkgruppen wie “human”, “floral” und “animal” ab Mitte der 1980er Jahre bilden bis heute das thematische Fundament seines Werks. Von Anfang an bezieht er Handwerker, Technologen, Wissenschaftler und Kolleg:innen in seinen Schaffensprozess ein. Anfang der 1990er Jahre mündet diese Arbeitsweise in öffentliche Projekte wie “art on ice” und “transformobil”. Die Dünen von Amrum bilden Mitte der 1990er Jahre die Kulisse für die Skulpturen im “Katalogbuch human”, der Publikation zur ersten Museumsausstellung. Im Alter von 30 Jahren wendet er sich hier erstmals dem Außenraum zu und konzentriert seine Farbpalette auf Rottöne. Bereits diese Skulpturen implizieren Handlungsaufforderungen, deren Wirksamkeit er fortan experimentell und partizipativ erprobt: In Zusammenarbeit mit weiteren Museen, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, wie auch mit Kommunikations- und Designunternehmen entstehen Projekte wie “Meilensterne”, “Hausbesuch”, “Bildungskette”.
Auf das sich ausbreitende Internet reagiert Webel zu Beginn der 2000er Jahre mit der Skulpturenkette “@webel”, die mehr als eintausend Menschen miteinander verknüpft. Daraus entsteht das Projekt “FremdeFreunde”, das Fremde einander näher bringt und 2005 Teil der UNESCO-Dekade “Bildung für Nachhaltige Entwicklung” wird. In den ersten 15 Jahren leitet er seine Skulpturen von scherenschnittartigen Grundformen ab und arbeitet überwiegend mit Holz. Mit der Umformung dieser flächigen Grundrisse in die dritte Dimension experimentiert er ab jetzt mit unterschiedlichen Werkstoffen wie Metallen und Kunststoffen. Seine “Leuchtobjekte” mit sich bewegenden Lichtern aus Acrylglas, der “Greenpeace-award” aus Aluminium oder Projekte wie “Stehaufmännchen” aus Kunststoff werden immer dialogischer und beziehen die Betrachter:innen als Handelnde in das Werk mit ein.
Anfang der 2010er Jahre lädt sein Werk endgültig zur körperlichen Begegnung mit Skulptur im öffentlichen Raum ein, etwa mit den “SpielSitzSkulpturen”, dem “Grünen Band” oder den “Begegnungskreuzen”. Dabei ist der Mensch bis heute sein Maß auch für großformatige Objekte, die dadurch nicht monumental werden. 2011 führt er als mobiles Atelier den Kunst-Container ein, den er mit auf seine Projektreisen nimmt. Mitte der 2010er Jahre, im Alter von 50 Jahren, mündet Manfred Webels Suche nach dem Kunstwerk als Berührungspunkt zwischen Mensch und Gesellschaft in der Entwicklung von frei beweglichen, rundumansichtigen Skulpturen. In fünf Jahren entsteht über Tuschezeichnungen, digitale Entwürfe und erste Modelle die Grundlage für Bewegungsskulpturen zu Wasser, auf dem Lande und in der Luft.
Anfang der 2020er Jahre startet er mit den ersten Familien von Bewegungsskulpturen wie “rotor”, “bubbles”, “axles”, “loops”, “fingers” für die er erste Konzepte von “Habitaten” entwirft. Diese von ihm für die Begegnung mit Bewegungsskulpturen gestalteten Räume gliedern sich in “Skulpturen-Arenen” für Werke an Land, “Skulpturen-Lagunen” für Werke im und am Wasser und “Skulpturen-Orbits” für Werke in der Luft sowie “Skulpturen-Architekturen”.
Er stellt seine Projektarbeit ab 2021 auf Tourbetrieb um, “Bitte berühren!” durch Nordrhein-Westfalen bildet den Auftakt. Sein Kunst-Container fungiert hier als Scharnier zwischen Kulturinstitutionen mit der Stadtgesellschaft und Bewegungsskulpturen wie “monami” bevölkern Museen und Innenstädte. Mit “be Pader, my friend” nimmt er 2025 erstmalig an einer international besetzten Ausstellung von Kunst im Außenraum teil, dem “Tatort Paderborn” und installiert dauerhaft fünf Edelstahl-“bubbles” in und am namensgebenden Fluss seiner Heimatstadt. Ab 2026 gelingt die Rück-Übertragung aller dialogischen Komponenten der Bewegungsskulpturen in die zweite Dimension mit den „Bewegungsbildern“.
Kunst-Container im Einsatz, mobil und bringt partizipative Kunst in die Welt.

Der Mobile Kunst-Container ist das Herzstück der partizipativen Kunst, denn das bewegliche Atelier bietet einen Raum zur Entfaltung an und ist die Keimzelle für frische Ideen. Stellt euch den mobilen Kunst-Container wie ein „fliegendes Klassenzimmer“ auf einem großen Schulhof vor. Alle an Schule beteiligte – Kinder, Jugendliche, Lehrende, Eltern und Gäste aller Art – können so Kunst und dem Künstler begegnen.
Dieses „ambulante Atelier“ kann aber auch temporär auf Firmengeländen oder in städtischen Quartieren seine Türen öffnen und je nach thematischem Kontext die Gegebenheiten vor Ort unmittelbar in die künstlerische Arbeit einbeziehen. Mit diesem Mobilen Kunst-Container kann ich per LKW mit Verladekran, via Schiff oder Bahn national und international auf Reisen gehen. Am Standort angekommen, docken wir z. B. mit dem „Bitte berühren!“-Programm an die örtlichen Strukturen an: ob Museum, Schule, Stadtteil oder Park und starten unsere partizipativen Angebote.
Erfahre mehr über den Kunst-Container.
Berühren – Bewegen – Befreien
Die drei Kräfte Partizipativer Skulptur
Sobald wir leben, berührt uns unsere Umgebung und wir berühren sie. In diesem engen Austausch sind wir ein Teil der Welt. Nach und nach werden wir selbständiger, aber unsere sinnliche Beziehung zur Welt hält lebenslänglich. Nur solange wir von der Welt berührt sind und sie berühren, können wir begreifen, uns entwickeln und mitgestalten.
Warum sollten wir gerade Skulptur nicht berühren? Wie können wir sie denn ohne Berührung erfassen, begreifen, deuten und in diesen lebenswichtigen Austausch treten?
Ich fordere einen sinnlichen und körperlichen Austausch mit Skulptur! Dieser Austausch kann mit vorsichtigen Berührungen beginnen. Zunächst als zartes, haptisches Zwiegespräch mit Skulptur, dann über Skulptur mit ihrem Umfeld, den sie umgebenden Dingen, dem Raum und auch mit den Menschen.
Ich fordere also drei Dinge:
- Skulptur sollte zu Berührung auffordern und damit einen sinnlichen Dialog antreiben.
- Indem wir sie berühren, bewegen wir sie unwillkürlich. Skulptur sollte so geformt sein, dass wir sie bewegen und wir uns mit ihr bewegen können.
- Wenn wir Skulptur mit uns bewegen, befreien wir sie aus ihrem Milieu. Skulptur sollte so beschaffen sein, dass sie befreit werden kann.
Schauen wir uns diese plastischen Wechselbeziehungen genauer an. Skulptur interpretiert Raum und wird vom Raum definiert. Das war schon immer so. Doch sobald Skulptur berührt und bewegt wird, sobald der Mensch aktiv in diese Beziehung von Skulptur und Raum eingreifen kann, wird ein großes Veränderungs-Potenzial für alle beteiligten „Elemente“ freigesetzt, für Skulptur, für Raum und für den Menschen. Indem Skulptur den Raum der Kunst mit dem Leben verbindet, öffnet sie ihn ins Kommunikative, Soziale, Dialogische, Politische.
So wird Skulptur im eigentlichen Sinne partizipativ.
Das ist mein Anliegen: Skulptur begreife ich nicht als rein ästhetisches Objekt oder als kunstpädagogisches Projekt. Partizipative Skulptur ist – entfaltet und befreit – viel mehr. Sie bietet Energie für Veränderungen, sie ist eine radikal dialogische Kraft. In diesem Prozess ist sie weder dominiert von einer Autorität noch Macht, sondern offen, lebendig und egalitär.
Partizipative Skulptur ist demokratisch.
Wenn Partizipative Skulptur die Gesellschaft berührt, bewegt und damit auch verändert, dann kehren wir zurück zu jenem in unserer Kindheit so lebendigen Vertrauen, auf die Welt Einfluss nehmen zu können – Begreifen heißt auch Gestalten.
Partizipative Skulptur lässt uns teilhaben an dieser Urerfahrung. Und wie alles, was Kontakt zum Ursprünglichen hat, steht der Partizipativen Skulptur die ergiebigste Kraftquelle zur Verfügung.
Für die Verwirklichung des Vorstellbaren.
Für alles.
Manfred Webel
Ausstellungen
| Einzelausstellung Bewegungsskulpturen | Galerie Scheer | Lippstadt | 16.11.2025 – 16.01.2026 | |
| Tatort Paderborn | Be Pader, my friend, Dielenpader | Paderborn | 28.06.–05.10.2025 | |
| Bitte berühren! | Partizipativ Projekt | Oberhausen | 2025 | |
| FremdeFreunde vom Missundehof | Verein Schleswiger Viertel e.v. und kefb | Dortmund, Nordmarkt | 2025 | |
| Bitte berühren! | Kulturamt Stadt Troisdorf | Troisdorf | 2024 | |
| Bitte berühren! | Schloss Overhagen | Lippstadt | 2024 | |
| KunstParkour | Schlosspark | Schloss Neuhaus | 2024 | |
| Bitte berühren! | LWL Preussenmuseum | Minden | 2024 | |
| Bitte berühren! | Stadtentwicklung Alleestraße | Remscheid | 2024 | |
| Kunst-Workshop | Citymanagement | Bad Driburg | 2023 | |
| Bitte berühren! | Erzbischöflisches Diözesanmuseum | Paderborn | 2023 | |
| Bitte berühren! | Kulturamt Unna | Unna | 2023 | |
| Bitte berühren! | Siegerlandmuseum im Oberen Schloß | Siegen | 2023 | |
| Bitte berühren! | Museum der Stadt Lünen | Lünen | 2023 | |
| Bitte berühren! | Skulpturenmuseum Marl | Marl | 2022 | |
| Kunst-Workshop | Entwicklung einer Skulptur für Landesgartenschau-Gelände | Bad Lippspringe | 2022 | |
| Bitte berühren! | Stadtmarketing Rathausplatz | Bünde/Kreis Herford | 2022 | |
| KulturGesellin/KulturGeselle | Bildungsprojekt | Minden, Kreis Höxter, Kreis Herford, Hiddenhausen | 2022 | |
| Konzeption“Tatort Paderborn“ | Ausstellungsgesellschaft Paderborn | Paderborn | 2022 | |
| Bitte berühren! | Kinderlobby im Autrag der Städtischen Galerie | Iserlohn | 2022 | |
| Skulptur „human-Schanze“ | künstlerische Wegmarke des Grünen Bandes | Bielefeld | 2022 | |
| Bitte berühren! | Jugendkunstschule im Auftrag des Kulturreferats | Bergkamen | 2021 | |
| Mentor im Kunstmentorat | Kunsthaus NRW | Korneliemünster | 2021 | |
| Bitte berühren! | Städtische Galerie im Park | Viersen | 2021 | |
| KulturGesellin/KulturGeselle | Bildungsprojekt mit Paderborner Kreaturen | Paderborn, Minden, Kreis Höxter, Kreis Herford, Hiddenhausen | 2021 | |
| „Salz in der Suppe“ Kunst am Bau (temporär) | Gradierwerk | Salzkotten | 2021 | |
| Bitte berühren! | Fachbereich Kultur | Gütersloh, Stadtteil Blankenhagen | 2021 | |
| Bitte berühren! | Kunstschule | Monheim a.R. | 2021 | |
| Mobiler Kunst-Container | Tourneebetrieb mit Team | 2021 | ||
| Mentor im Kunstmentorat | Kunsthaus NRW | Korneliemünster | 2020 | |
| „Koffer voll Zukunft“ | Partizipatives Kunstprojekt Evangelischer Kirchenkreis | Paderborn | 2020 | |
| KulturGesellin/KulturGeselle | Bildungsprojekt mit Paderborner Kreaturen | Paderborn, Minden, Höxter | 2020 | |
| Workshop „vernetzen – verbünden – teilhaben“ | Kultursekretariat NRW | Gütersloh | 2020 | |
| Werkerweiterung | erste Bewegungsskulpturen wie Venushügel, Quattroporte | Paderborn | 2020 | |
| „out of office – das Büro zwischen sweatshop und Künstleratelier“ | Kunsthaus NRW | Kornelimünster | 2019 | |
| „Kreativwerkstatt Tagespflege“ | mit St. Elisabeth | Paderborn | 2019 | |
| Gläsernes Zaunelement | für Glas Peters | Paderborn | 2019 | |
| „Mal dir deine Seerose“ | mit Mamre-Patmos-Schule | Bielefeld | 2019 | |
| Mentor im Kunstmentorat NRW | Kunsthaus NRW | Kornelimünster | 2019 | |
| „Stehaufmännchen“ | mit Heinz-Nixdorf-Gesamtschule | Paderborn | 2019 | |
| „KulturGesellin/KulturGeselle“ | mit Paderborner Kreaturen | Minden, Höxter, Paderborn | 2019 | |
| „Mensch und Tier – vom ich zum wir“ | mit Grundschule Tudorf | Paderborn | 2019 | |
| „Treffpunkt Europa“ | für HOT mit Sven Niemann | Hövelhof | 2018 | |
| „DigiPortrait-SchnitzPortrait“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2018 | |
| „Murmelbahn II“ | für Sozialwerk für Bildung und Jugend | Salzkotten | 2018 | |
| „Kunstparcour“ | mit Sekundarschule | Bad Meinberg | 2018 | |
| „Neu-See-Land-Kreuzfahrt“ | mit Museum Goch für Wirtschaftsfödergesellschaft | Goch | 2018 | |
| „Europäische Tiere schützen-europäische Tiere schnitzen“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2018 | |
| „Kunstparcour“ | mit Kaiser-Wilhelm-Gymnasium | Höxter | 2018 | |
| „Kunstparcour“ | mit Gymnasium Horn Bad Meinberg | Horn | 2018 | |
| „Heimat Erleben“ | mit Naturpark Teutoburger Land | Detmold | 2018 | |
| „produktiv-kreativ“ | für Starke Vielfalt-Altenpflege Nordhessen | Kassel | 2018 | |
| Schulhofgestaltung mit Kunstwerken | der Grundschule Tudorf | Paderborn | 2018 | |
| „Begegnungsinsel“ | mit Grundschule Tudorf | Paderborn | 2018 | |
| Bochum Laer Stadtentwicklung | für Wohnbundberatung NRW | Bochum | 2018 | |
| „KulturGesellin/KulturGeselle“ Pilotprojekte | mit Paderborner Kreaturen | Bielefeld und Paderborn | 2018 | |
| „Neu-See-Land-Rose“ | mit Museum Goch für Wirtschaftsfödergesellschaft | Goch | 2017 | |
| „Stehaufmännchen“ | mit Fürstenberg Realschule | Fürstenberg | 2017 | |
| „Stehaufmännchen“ | mit Städtische Realschule | Lichtenau | 2017 | |
| „Stehaufmännchen“ | Gesamtschule | Bielefeld | 2017 | |
| „kreativ-produktiv“ | für die Creativ.Spaces Roadshow, CREATIVE.NRW | Paderborn | 2017 | |
| „Stehaufmännchen“ | mit Karla Raveh Gesamtschule | Lemgo | 2017 | |
| „Begegnungsbank“ | für Sozialwerk für Bildung und Jugend | Salzkotten | 2017 | |
| „Sehnsuchtsort Refugium“ | mit 1.Gymnasium Sarajevo und GES Elsen | Sarajevo | 2017 | |
| „Verständigungsplatz schnitzen“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2017 | |
| „(G)Rundbewegung von der Kugel zur Bahn“ | mit Grundschule Tudorf | Paderborn | 2017 | |
| „produktiv-kreativ“ | für Wirtschaftsförderungs-gesellschaft | Paderborn | 2017 | |
| „Freunde schnitzen“ | im Museum Goch | Goch | 2017 | |
| „Kunst Box 3D“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2017 | |
| „mein Dorenkamp“ Kunst im öffentlichen Raum | mit Wohnbundberatung NRW | Rheine | 2017 | |
| „mein Dorenkamp“ Stadtteilprojekt | für Wohnbundberatung NRW | Rheine | 2017 | |
| „Kunsttreff II“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | 2016 | ||
| „Stehaufmännchen“ | mit Franz-Stock-Realschule | Hövelhof | 2016 | |
| „Spielen und Spielgeräte“ | für Sozialwerk für Bildung und Jugend | Salzkotten | 2016 | |
| „(G)rundbewegung – mit der Kugel zur Bahn“ | mit Mamre-Patmos-Schule | Bielefeld | 2016 | |
| „Treppauf-Treppab“ | mit Kinder- und Familienzentrum Riemekepark | Paderborn | 2016 | |
| „zeichnen – modellieren – schnitzen“ | für Offene Kinder- und Jugendarbeit | Siegburg | 2016 | |
| “Begegnungskreuz” Kunst am Bau | für Connext | Paderborn | 2016 | |
| „Kunsttreff“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2016 | |
| „Ballmasken“ | mit Grundschule Tudorf | Paderborn | 2016 | |
| „human-Wende“ | für Grünes Band Bielefeld mit Gasse-Schumacher-Schramm | Bielefeld | 2016 | |
| „BAU(M)ICH“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2016 | |
| „KunstNische II“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2016 | |
| „Engel für Katja“ Grabmahl | privat | Paderborn | 2016 | |
| „Andreas Mohn-Stiftung“ Award-Gestaltung | für Andreas Mohn-Stiftung | Bielefeld | 2016 | |
| „share your chair“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2016 | |
| „Sag’s mit Blumen“ | zum NRW Tag im Landtag für Bündnis 90/Die Grünen | Düsseldorf | 2016 | |
| „Silberner Austernfischer“ Award-Gestaltung | für Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel | Hamburg | 2016 | |
| „chairs to share“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2015 | |
| „face to face“ | für Jugendamt | Düsseldorf | 2015 | |
| „Kultour-Pader“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2015 | |
| „Familie“ Gartenskulptur | privat | Neuenbeken | 2015 | |
| „bewegen & begegnen“ | für Sozialwerk für Bildung und Jugend | Salzkotten | 2015 | |
| „Säule“ Gartenskulptur | privat | Paderborn | 2015 | |
| „Bild Welt Geheimnis“ | mit Sekundarschule | Geseke | 2015 | |
| „KunstNische“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2015 | |
| „Engel“ Grabmal | privat | Paderborn | 2015 | |
| „Begegnungsinsel“ | mit Museum Goch und Gustav-Adolf-Schule | Goch | 2015 | |
| „Neue Skulpturen“ | Neuwerkstatt | Insel Neuwerk | 2015 | |
| „Untreu“ Kunst am Bau | für KFF | Lemgo | 2015 | |
| „Liebesbrunnen“ Kunst am Bau | privat | Schlangen | 2015 | |
| „Häuptlinge“ Kunst am Bau | für St. Matthäus | Düsseldorf | 2014 | |
| „Murmelbahn“ | mit Marienschule | Paderborn | 2014 | |
| „Engel“ Kunst am Bau | für Evangelische Kirchengemeinde | Beverungen | 2014 | |
| „Rot. Was du nicht siehst“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2014 | |
| „Lebenskünstler:in“ | für Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft | Paderborn | 2014 | |
| „Erinnerungsecke“ Kunst am Bau | für Albatrosschule | Bielefeld | 2014 | |
| Skulpturen | für Orhtopaedicum | Paderborn | 2014 | |
| „Neue Skulpturen“ | Gut Kump | Hamm | 2014 | |
| „Genius loci“ Kunst am Bau | für Caritas Wohn- und Werkstätten | Paderborn | 2014 | |
| „Murmelbahn“ | mit Kindergarten St. Marien | sande | 2014 | |
| „KunstCamp“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2013 | |
| „Sehreise Hockney“ | mit Kulturamt | Köln | 2013 | |
| „Berufung“ | für Pastoralverbund Willebadessen-Peckelsheim | Peckelsheim | 2013 | |
| „WasserBotschafter“ | mit Kunst-Container auf der Kulturpromenade im Schlosspark | Schloß Neuhaus | 2013 | |
| „Lebenskünstler“ | für Arbeitsstelle Kulturelle Bildung | Remscheid | 2013 | |
| „CultureCookingClub“ | mit Kulturamt | Paderborn | 2013 | |
| „Neue Skulpturen“ | Galerie im Mertenshof | Rheda-Wiedenbrück | 2013 | |
| „KunstKochClub“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2013 | |
| „KunstKüche“ | mit Gesamtschule, Jugendhilfe und Stadt | Salzkotten | 2013 | |
| „human-Bogen“, „-Kehre“, „-Flanke“, „-Pfeil“ „-Passage“, Kunst im öffentlichen Raum | für Grünes Band Bielefeld mit Gasse-Schumacher-Schramm | Bielefeld | 2013 | |
| „Unsere Zukunfts(T)räume“ | mit Karlschule | Paderborn | 2012 | |
| „Drehbare Raumzeichen“ Kunst am Bau | für Mamre-Patmos-Schule | Bielefeld | 2012 | |
| „Der Traum vom Fliegen“ | mit Kirchschule | Hövelhof | 2012 | |
| „Kunst bewegt“ | mit Museum Goch und Gustav-Adolf-Schule | Goch | 2012 | |
| „um die Welle“ Gartenskulptur | für Stiftung Bethel, | Bielefeld | 2012 | |
| „Neue Skulpturen“ | Galerie im Mertenshof | Rheda-Wiedenbrück | 2012 | |
| „Freundschaftsband“ | mit Kunst-Container am Familienzentrum Lindenberg | Siegen | 2012 | |
| „Sommerklasse“ mit „Begegnungsbänken“ und „Sonnendächern“ | für Schule am Marsbruch | Dortmund | 2012 | |
| „SpielTischSkulptur“ Prototypenbau | für Liboriusschule | Paderborn | 2012 | |
| „Stehaufmännchen“ | für GGS Wahlscheid | Lohmar | 2012 | |
| „Kronleuchter“ Kunst am Bau | für Martinsstift | Bad Lippspringe | 2011 | |
| „Sicht“ temporäre Installation | für Kunstverein | Paderborn | 2011 | |
| Gartenskulpturen | zum Firmenjubiläum von Prott | Bad Driburg | 2011 | |
| „Wächter“ Gartenskulptur | privat | Dahl | 2011 | |
| Schulhofgestaltung mit Kunstwerken | für Louis-Segelken-Schule | Bremen | 2011 | |
| „Luftschlösser – oder die Kunst sich selbst zu erfinden“ | Siegerlandmuseum im Oberen Schloß | Siegen | 2011 | |
| “Blitzableiter” Kunst am Bau | für Epilepsieklinik Bethel | Bielefeld | 2011 | |
| Mobiler Kunst-Container | Bau des beweglichen Ateliers | Hamburg / Bad Lausick | 2011 | |
| „human“ | Bethel-Münster-Symposion | Bielefeld | 2010 | |
| Multiplikatorenschulung | für Projekte Kultureller Bildung im Auftrag des BBK-Bundesverbands | Berlin | 2010 | |
| „Menschenhäuser-Häusermenschen“ | für Ferdinand Kloke | Paderborn | 2010 | |
| „laufendes human-Haus“ Kunst am Bau | für Südstadtpraxis | Paderborn | 2010 | |
| „SALZkotten für alle“ | Gestaltungswettbewerb mit 5% Bürger:innen- Beteiligung | Salzkotten“human-haus | 2010 | |
| Schulhofgestaltung mit Kunstwerken | der Schule am Marsbruch | Dortmund | 2010 | |
| „multiple“ | für Janson & Even | Paderborn | 2010 | |
| „Erinnerungsbaum“ | mit Felsenmeerschule | Hemer | 2010 | |
| „Stehaufmännchen“ | mit Museum Goch und Gustav-Adolf-Schule | Goch | 2010 | |
| „Schritt für Schritt zum eigenen Raum“ | mit Martin-Buber-Schule | Dortmund | 2009 | |
| Schulhofgestaltung mit Kunstwerken | für Liboriusschule | Paderborn | 2009 | |
| „Schule ist unser Atelier“ | mit Erich-Kästner-Schule | Paderborn | 2009 | |
| „Sei Friedensbotschafter!“ | zu den Hermanntagen | Detmold | 2009 | |
| „KunstFreunde“ | im Auftrag der Staatskanzlei zum NRW-Tag | Hamm | 2009 | |
| „Hausbesuch“ | als Beitrag zum Kunstband am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer | 2009 | ||
| „Bewegliche Begegnungsbänke“ Kunst am Bau | GHS Harsewinkel | Harsewinkel | 2009 | |
| „Meilensterne“ | mit GES Elsen und 1.Gymnasium Sarajevo | Paderborn | 2009 | |
| „Farb-Form-Klangtonleiter“ Kunst am Bau | Schule am Marsbruch | Dortmund | 2009 | |
| „Friedenstauben“ | mit Katholische Grundschule | Borgentreich | 2009 | |
| „Lebendes Logo“ | für „Caritas Wohn- und Werkstätten“ | Paderborn | 2009 | |
| „SpielSitzSkulptur“ Kunst am Bau | für Lindenbad | Halle / Westfalen | 2009 | |
| Atelieraufenthalt | mit Verein Jordsand im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer | Scharhörn | 2008 | |
| „Gardez!“ Glasstele | für Glas und Räume / Glas Peters | Neuenbeken | 2008 | |
| „Meine Farb Form Teil 1“ | Grundschule Josef | Schloß Neuhaus | 2008 | |
| „Bildungspartnerschaft“ | mit GES Elsen | Paderborn | 2008 | |
| „human between“ Glasstele | für Glas und Räume / Glas Peters | Neuenbeken | 2008 | |
| „Meilensterne“ | mit 1.Gymnasium Sarajevo und GES Elsen | Sarajevo | 2008 | |
| „Sehspiel-Hörspiele“ | mit Erich-Kästner-Schule | Paderborn | 2008 | |
| „Tanzende“ Gartenskulptur | privat | Mettmann | 2008 | |
| „Drehbare Raumzeichen“ Kunst am Bau | für Liboriusschule | Paderborn | 2007 | |
| „Kunstfreunde“ | mit Grundschule Birten | Xanten | 2007 | |
| „Spielskulpturen“ | mit GES Elsen | Paderborn | 2007 | |
| „Lebendes Logo“ | für Bioenergie Nethethal | Höxter“ | 2008 | |
| „Klangkörper“ | mit Grundschule Josef | Schloß Neuhaus | 2007 | |
| „Stehaufmännchen“ | August-Claas-Schule | Harsewinkel | 2007 | |
| „Erinnerungswürfel“ | mit Schule an der Ruhraue | Olsberg | 2007 | |
| „Kinetische Kunst verstehen und machen“ | Connext Communication | Höhnscheid | 2007 | |
| „Unsere Schulgemeinschaft-Globalisierung im Kleinen“ | mit Felix-Fechenbach-Gesamtschule | Leopoldshöhe | 2007 | |
| „Grenzerfahrungen | mit GES Elsen und 1.Gymnasium Sarajevo | Paderborn | 2007 | |
| „Gegen Vorurteile“ | auf Jugendfestival young&free mit Claudia Jericho | Höchstadt | 2007 | |
| „Traumwesen“ | mit GES Elsen | Paderborn | 2006 | |
| „Donnerstagsatelier“ | Sertürnerschule | Paderborn | 2006 | |
| „Königsmacher“ | mit Museum Goch und Gustav-Adolf-Schule | Goch | 2006 | |
| „60 Jahre offene Arme“ | Caritas Wohn und Werkstätten | Paderborn | 2006 | |
| „Kuschelbiester“ Edition | Paderborn | 2006 | ||
| „60 Jahre offene Arme“ | HPZ St. Laurentius | Warburg | 2006 | |
| „Kunst verstehen und machen“ | Connext Communication | Höhnscheid | 2006 | |
| „Grenzerfahrungen“ | mit 1.Gymnasium Sarajevo und GES Elsen | Sarajevo | 2006 | |
| „Schließen Sie die Lücke“ | Dr. Schmidt | Hövelhof | 2005 | |
| „Nimm Dir Zeit für die Zeit“ | für FESTO | Bielefeld | 2005 | |
| „human“ | ZM-Z | Paderborn | 2005 | |
| „Königsmacher“ | mit Museum Goch und Gustav-Adolf-Schule | Goch | 2005 | |
| „Liebeslaube“ Kunst am Bau | GES Elsen mit Martin Gasse | Paderborn | 2005 | |
| „FremdeFreunde“ wird UNESCO‐Projekt | im Rahmen der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005 bis 2014) | 2005 | ||
| „human“ | Korbmachermuseum | Beverungen | 2004 | |
| „human being – being human“ | Galerie Bilderbogen | Paderborn | 2004 | |
| „multiples“ | KunstKöln mit „artakut„ | Köln | 2004 | |
| „Nimm Dir Zeit für die Zeit“ | Sparkasse Gütersloh mit Prof. Horst Langer | Gütersloh | 2004 | |
| „@webel“ | für Telekom im Auftrag von Heithausen&Behler | Düsseldorf | 2004 | |
| „Meine Botschaft für eine schönere Welt“ | auf Jugendfestival young&free mit Claudia Jericho | Höchstadt | 2004 | |
| „human being – being human“ | Volksbank Paderborn-Elsen | Paderborn | 2004 | |
| „human being – being human“ | mit GES Elsen | Paderborn | 2004 | |
| „Bildungskette“ | mit St. Ursula Gymnasium im Auftrag von Heithausen&Behler | Düsseldorf | 2004 | |
| „Erinnerungswürfel“ Pilotprojekt | mit Liboriusschule | Paderborn | 2004 | |
| „Leuchtende Wegmarken“ Kunst am Bau | ZM-Z | Paderborn | 2004 | |
| „human“ (Ausstellungsbeteiligung) | NN-fabrik | Oslip / Burgenland | 2003 | |
| „LateLightLounge“ | mit Herman | Paderborn | 2003 | |
| „human“ | Edith M. | Hövelhof | 2003 | |
| „stand by“ | Edition der KunstKöln mit Galerie Incontro | Köln | 2003 | |
| „human“ | KunstKöln mit „artakut„ | Köln | 2003 | |
| „Friedensleiter“ | mit Grundschule Josef | Schloß Neuhaus | 2003 | |
| „Wally-Award“ | für Greenpeace | Hamburg | 2003 | |
| „human Trauzimmer“ | Siegerlandmuseum im Oberen Schloß | Siegen | 2003 | |
| „Friedensring“ | mit GSG Donrath und Galerie Incontro | Lohmar / Eitorf | 2003 | |
| „human“ | art frankfurt mit „artakut„ | Frankfurt | 2003 | |
| 400 Großflächen „human“ | mit Messe und Galerie Peveling | NRW | 2003 | |
| „human“ | KunstKöln mit Galerie Peveling | Köln | 2003 | |
| „human“ (Ausstellungsbeteiligung) | BBK-Atelier | Bielefeld | 2003 | |
| „temporäres Bodenmahnmal“ | mit Frank Dunschen mit GES Paderborn-Elsen | Paderborn | 2003 | |
| „human-Uhren“ | WDR Galerie im Studio | Bielefeld | 2003 | |
| „human“ | Galerie der Paderhalle | Paderborn | 2002 | |
| „human“ | KunstKöln mit „artakut„ | Köln | 2002 | |
| Skulptur „Becken“ | privat | Paderborn | 2002 | |
| „Zur Decke strecken“ | mit GES Paderborn-Elsen | Paderborn | 2002 | |
| „Kantholz“ | mit Schulwerk | Gütersloh | 2002 | |
| „Traumwelten“ | mit GES Paderborn-Elsen | Paderborn | 2002 | |
| „@webel“ | KunstKöln, Galerie Incontro | Köln | 2002 | |
| „human-Uhr“ Produkt des Monats | Auszeichnung der Stadt | Paderborn | 2002 | |
| „Humanes Friedensband“ | mit Sertürner Schule | Paderborn | 2002 | |
| Großskulptur “Movierung” | privat | Natzungen / Höxter | 2002 | |
| „Felix Fechenbach Baum“ | mit Felix-Fechenbach-Gesamtschule | Leopoldshöhe | 2002 | |
| „FremdeFreunde“ | Gütersloh | 2002 | ||
| „multiples“ | KunstKöln mit „artakut„ | Köln | 2001 | |
| „Unter einer Decke“ | mit GES Paderborn-Elsen | Paderborn | 2001 | |
| „FremdeFreunde“ | mit Hauptschule Achenbach | Siegen | 2001 | |
| „multiples“ | art frankfurt mit „artakut„ | Frankfurt | 2001 | |
| 8 Gebrauchsmuster für nichtlinear zeitanzeigende Uhren | mit Prof. Horst Langer | Paderborn / München | 2001 | |
| „multiples“ | Museumsshop-Messe mit Artikel Editionen | Frankfurt | 2001 | |
| „Kirchbausteine“ | mit „artakut„ | Paderborn | 2001 | |
| „@webel“ (Ausstellungsbeteiligung) | Galerie Incontro | Eitorf | 2001 | |
| „@webel“ | Galerie Roder | Aachen | 2001 | |
| „multiples“ | KunstKöln mit „artakut„ | Köln | 2000 | |
| „DUDEL“ | Buchmesse mit Alexander C. Totter | Frankfurt | 2000 | |
| „Bilder im Park“ | mit „artakut„ | Paderborn | 2000 | |
| „Verrückte Uhren in verrückter Zeit“ | Herford | 2000 | ||
| „Die Zeit ist grün“ | FH Bielefeld mit Prof. Horst Langer | Bielefeld | 2000 | |
| „multiples“ | Kunstrai mit Artikel Editionen | Amsterdam | 2000 | |
| Internetdomain „webel.org“ | 2000 | |||
| „Beziehungen“ | mit GES Paderborn-Elsen | Paderborn | 2000 | |
| „Schirmherrschaft“ | mit NN-fabrik | Oslip / Burgenland | 2000 | |
| „multiples“ | Art Frankfurt mit „artakut„ | Frankfurt | 2000 | |
| Figurenkette „@webel“ | Paderborn | 2000 | ||
| „human-Uhren“ (Ausstellungsbeteiligung) | Karolinger Ausstellung | Paderborn | 1999 | |
| „human-Großuhr“ (Ausstellungsbeteiligung) | Kunsthalle Bielefeld | Bielefeld | 1999 | |
| „DUDEL“ | Buchmesse mit Alexander C. Totter | Frankfurt | 1999 | |
| Gründung „Uhrwerker“ | FH Bielefeld mit Prof. Horst Langer | Bielefeld | 1999 | |
| „multiples“ | Kunstmarkt Düsseldorf mit „artakut„ | Düsseldorf | 1999 | |
| Malwettbewerb | für Satina /Sarah Lee | Mainz | 1999 | |
| „multiples“ | art multiple mit „artakut„ | Düsseldorf | 1999 | |
| Gründung „artakut Kunstprojekte“ | mit Frank Hussong | Paderborn | 1999 | |
| „DUDEL“ | Buchmesse mit Alexander C. Totter | Frankfurt | 1998 | |
| Gründung „ACT Babylon“ | mit Alexander C. Totter | Essen / Paderborn | 1998 | |
| „ArtVent“ | Kunstfreunde Manfred Webel | Paderborn | 1998 | |
| „Kultur durch den Magen“ | slow food mit Alexander C. Totter | Kassel | 1998 | |
| „Multiples“ | Kunstfreunde Manfred Webel | Paderborn | 1998 | |
| „DUDEL“ | art multiple mit Alexander C. Totter | Düsseldorf | 1998 | |
| „Kunst auf dem Kopf“ | Frisur&Galerie | Korbach | 1996 | |
| „human-Schmuck“ | mit Goldschmiede Büsse | Paderborn | 1996 | |
| „human-Großuhr“ | FH Bielefeld mit Prof. Horst Langer | Bielefeld | 1996 | |
| „human Tisch und Stühle“ | mit KFF | Lemgo | 1996 | |
| „Schule als Atelier“ | mit Grundschule Dielfen | Siegen | 1996 | |
| „human-Schmuck“ | mit Nicole Knapp | Paderborn | 1996 | |
| „communicator“ | für Wippermann Computer | Paderborn | 1996 | |
| „Schule als Humanes Haus“ | Schule für Erziehungshilfe | Gütersloh | 1996 | |
| Tische „capital“ | mit Quickstern | Paderborn | 1996 | |
| Schachspiel „capital“ | für gpdm | Paderborn | 1996 | |
| Skulpturenzyklus „capital“ | für gpdm auf der MOW | Bad Salzuflen | 1996 | |
| Kalenderentwurf | für Papiermühle Zanders | Bergisch Gladbach | 1996 | |
| „human-Schrift“ | für Schotte Druck | Krefeld | 1996 | |
| erste „human-Uhr“ | FH Bielefeld mit Prof. Horst Langer | Bielefeld | 1995 | |
| „human-Möbel“ | für KFF auf der IMM | Lemgo / Köln | 1995 | |
| „Offsegrafien“ | mit A&K Offsetdruck | Paderborn | 1994 | |
| Skulpturenzyklus „human“ | Siegerlandmuseum | Siegen | 1994 | |
| „Computer“ Kunstwettbewerb | galerie double you | Paderborn | 1993 | |
| „Copy Art“ Publikumswettbewerb | Galerie 11 | Paderborn | 1993 | |
| „Collage“ Publikumswettbewerb | Galerie 11 | Paderborn | 1992 | |
| Skulpturenzyklus „floral“ | Hannover Industrie für Kotzhold Leuchzen | Lemgo | 1991 | |
| „art on ice“ | auf zugefrorenem See | Paderborn | 1991 | |
| „transformobil“ | Autohaus Thiel | Paderborn | 1991 | |
| „Kunst auf den Kopf“ | Atelier art | Paderborn | 1991 | |
| Skulpturenzyklus „human“ | Atelier art | Paderborn | 1990 | |
| Eröffnung von Radio Hochstift | Radio Hochstift | Paderborn | 1989 | |
| „floral“ Skulpturen-Performance | Galerie Alibi | Paderborn | 1989 | |
| Skulpturenzyklus „floral“ | Atelier art | Paderborn | 1989 | |
| Performance „Feuer-Wasser“ | Rundgang der Kunstakademie | Düsseldorf | 1987 | |
| Skulpturzyklus „animal“ | Galerie Alibi | Paderborn | 1987 | |
| Komplexe Zeichen oder die Beliebigkeit des Lebens | Galerie Alibi | Paderborn | 1986 |
Auszeichnungen
| „FremdeFreunde“ wird offiziell zum UNESCO-Projekt ernannt im Rahmen der Weltdekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (bis 2014) | 2004 |
| Preisträger der Robert-Bosch-Stiftung mit Projekt „Grenzerfahrungen“ | 2007 |
| Preisträger der Robert-Bosch-Stiftung mit Projekt „Meilensterne“ | 2009 |
| Preisträger Kinder-Jugendkulturland NRW | 2017 |
| Ernennung zum „Creative Space“ mit den Paderborner Kreaturen e.V. | 2017 |
Veröffentlichungen/Presse

Berühren – Bewegen – Befreien
Die drei Kräfte Partizipativer Skulptur
Sobald wir leben, berührt uns unsere Umgebung und wir berühren sie. In diesem engen Austausch sind wir ein Teil der Welt. Nach und nach werden wir selbständiger, aber unsere sinnliche Beziehung zur Welt hält lebenslänglich. Nur solange wir von der Welt berührt sind und sie berühren, können wir begreifen, uns entwickeln und mitgestalten.
Warum sollten wir gerade Skulptur nicht berühren? Wie können wir sie denn ohne Berührung erfassen, begreifen, deuten und in diesen lebenswichtigen Austausch treten?
Ich fordere einen sinnlichen und körperlichen Austausch mit Skulptur! Dieser Austausch kann mit vorsichtigen Berührungen beginnen. Zunächst als zartes, haptisches Zwiegespräch mit Skulptur, dann über Skulptur mit ihrem Umfeld, den sie umgebenden Dingen, dem Raum und auch mit den Menschen.
Ich fordere also drei Dinge:
- Skulptur sollte zu Berührung auffordern und damit einen sinnlichen Dialog antreiben.
- Indem wir sie berühren, bewegen wir sie unwillkürlich. Skulptur sollte so geformt sein, dass wir sie bewegen und wir uns mit ihr bewegen können.
- Wenn wir Skulptur mit uns bewegen, befreien wir sie aus ihrem Milieu. Skulptur sollte so beschaffen sein, dass sie befreit werden kann.
Schauen wir uns diese plastischen Wechselbeziehungen genauer an. Skulptur interpretiert Raum und wird vom Raum definiert. Das war schon immer so. Doch sobald Skulptur berührt und bewegt wird, sobald der Mensch aktiv in diese Beziehung von Skulptur und Raum eingreifen kann, wird ein großes Veränderungs-Potenzial für alle beteiligten „Elemente“ freigesetzt, für Skulptur, für Raum und für den Menschen. Indem Skulptur den Raum der Kunst mit dem Leben verbindet, öffnet sie ihn ins Kommunikative, Soziale, Dialogische, Politische.
So wird Skulptur im eigentlichen Sinne partizipativ.
Das ist mein Anliegen: Skulptur begreife ich nicht als rein ästhetisches Objekt oder als kunstpädagogisches Projekt. Partizipative Skulptur ist – entfaltet und befreit – viel mehr. Sie bietet Energie für Veränderungen, sie ist eine radikal dialogische Kraft. In diesem Prozess ist sie weder dominiert von einer Autorität noch Macht, sondern offen, lebendig und egalitär.
Partizipative Skulptur ist demokratisch.
Wenn Partizipative Skulptur die Gesellschaft berührt, bewegt und damit auch verändert, dann kehren wir zurück zu jenem in unserer Kindheit so lebendigen Vertrauen, auf die Welt Einfluss nehmen zu können – Begreifen heißt auch Gestalten.
Partizipative Skulptur lässt uns teilhaben an dieser Urerfahrung. Und wie alles, was Kontakt zum Ursprünglichen hat, steht der Partizipativen Skulptur die ergiebigste Kraftquelle zur Verfügung.
Für die Verwirklichung des Vorstellbaren.
Für alles.
Manfred Webel