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Parkskulptur Monami

Eine organisch wirkende, rote Skulptur steht auf einer grünen Wiese oberhalb eines leicht abfallenden Hands, im Hintergrund ein Gewässer mit Bäumen am Ufer.

Die Bewegungsskulptur monami ist neben einem Gedenkkreutz in der Stadt Monheim mit Blick auf den Rhein zu sehen.

Details

„Parkskulptur Monami“ (fingers), 2021

370 × 271 × 210 cm

128 kg

Vollform, Signalrot, Schaumstoffkern, Glasfaserverstärkung, durchgefärbte Polyurea-Beschichtung, griffige, abriebfeste Oberfläche.

Unikat, unsigniert

dialogisch + kooperativ, 16 Personen können gleichzeitig in, durch und auf die Skulptur gemeinsam drehen, schaukeln, kippen, rollen. Gegenseitige Unterstützung und Aufsicht erforderlich.

Monami (4fingers) ist eine Bewegungsskulptur aus der Formenfamilie „fingers“. Aus einem gewölbten, statisch versteiftem Kreuzungspunkt erwachsen vier unterschiedlich lange, federnde Kragarme, die sich zur Wölbungsmitte hin neigen. In die sich so bildende geöffnete Form können sich Menschen hineinsetzen, mit der Skulptur schaukeln, sie aufrichten, drehen und sich mit ihr durch den Raum bewegen.


Die Urform aus modelliertem Plastilin wurde digital rekonstruiert, danach zerstört, 3D gedruckt und in vier Modellgenerationen perfektioniert. Daraus entwickeln sich vollplastische Skulpturen sowie Hohlformen aus Kunst-, Metall- und Verbundwerkstoffen jeweils mit und ohne Durchbrüchen. Diese sind kreisrund, polygonal oder als Löchbänder ausgebildet. Die Formenfamilie „fingers“ eint eine doppelte Qualität: Sie sind nach außen umschließend, schwenk- und rollbar, und öffnen zugleich im Inneren Räume. Je nach Standpunkt der Menschen, die mit ihr interagieren, verändern sich die Selbst- und die Objektwahrnehmungen dynamisch.

Fingers werden im Prozess des Bewegtwerdens einmal als architektonisches Objekt im Raum empfunden, ein anderes Mal als Verlängerung des eigenen Körpers, der durch den Raum schwingt.

Die Formenfamilie Fingers sind nach außen umschließend aber öffnen im Inneren Räume. Menschen können sie schwenken und rollen, wobei sich die Selbst- und die Objektwahrnehmungen dynamisch verändern.: Mal wirken sie als architektonisches Objekt im Raum, mal als Verlängerung des eigenen Körpers, der durch den Raum schwingt.