


Details
Monami (4fingers) ist eine Bewegungsskulptur aus der Formenfamilie „fingers“. Aus einem gewölbten, statisch versteiftem Kreuzungspunkt erwachsen vier unterschiedlich lange, federnde Kragarme, die sich zur Wölbungsmitte hin neigen. In die sich so bildende geöffnete Form können sich Menschen hineinsetzen, mit der Skulptur schaukeln, sie aufrichten, drehen und sich mit ihr durch den Raum bewegen.
Die Urform aus modelliertem Plastilin wurde digital rekonstruiert, danach zerstört, 3D gedruckt und in vier Modellgenerationen perfektioniert. Daraus entwickeln sich vollplastische Skulpturen sowie Hohlformen aus Kunst-, Metall- und Verbundwerkstoffen jeweils mit und ohne Durchbrüchen. Diese sind kreisrund, polygonal oder als Löchbänder ausgebildet. Die Formenfamilie „fingers“ eint eine doppelte Qualität: Sie sind nach außen umschließend, schwenk- und rollbar, und öffnen zugleich im Inneren Räume. Je nach Standpunkt der Menschen, die mit ihr interagieren, verändern sich die Selbst- und die Objektwahrnehmungen dynamisch.
Fingers werden im Prozess des Bewegtwerdens einmal als architektonisches Objekt im Raum empfunden, ein anderes Mal als Verlängerung des eigenen Körpers, der durch den Raum schwingt.
Die Formenfamilie Fingers sind nach außen umschließend aber öffnen im Inneren Räume. Menschen können sie schwenken und rollen, wobei sich die Selbst- und die Objektwahrnehmungen dynamisch verändern.: Mal wirken sie als architektonisches Objekt im Raum, mal als Verlängerung des eigenen Körpers, der durch den Raum schwingt.