


Details
Quattroporte ist eine Bewegungsskulptur der Familie portals. Geometrisch lässt sie sich in einen Pyramiden-Körper einfügen. In diese mäandert ein ungleich stark dimensionierter inneren Ring als endlose, ineinander übergehende organische Ausformung um einen inneren Hohlraum. Dadurch lädt sich die Form mit Energie auf und übt einen starken Reiz aus, sie zu drehen und in ihren sehr unterschiedlichen Seitenansichten zu ergründen. Je nachdem, auf welcher der vier Seiten sie auf dem Boden aufruht, wirkt sie einladend harmonisch bis hin zu kraftvoll abwehrend. Ihre matt-schwarze Farbgebung betont die innere Kraft der Form bei gleichzeitig handschmeichlerischer Oberfläche.
Die Urform aus modelliertem Plastilin (zerstört) wurde erst als faustgroße, dann als handgroße Form geschnitzt. Von dieser wurde ein digitales 3D-Modell angelegt, von dem sich vollplastische Skulpturen sowie Hohlformen aus Kunst-, Metall- und Verbundwerkstoffen jeweils mit und ohne Durchbrüchen in der Oberfläche ableiten. Die Durchbrüche sind als irreguläre Camouflage-Struktur angelegt.
Die Formenfamilie portals sind Bewegungsskulpturen, deren organisch ineinander übergehende Ausformungen um einen großen Durchbruch gruppiert sind. Dabei bleiben die Formen kompakt und stehen in einem starken Spannungsfeld zwischen Außen- und Innenform.